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Sport zu Zeiten von Covid-19

Der Deutsche Turnerjugend im DTB e. V.
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt

hat uns ein paar Anregungen gegeben, um sich Fit zu halten. Wer Interesse hat, schaut einfach mal auf die Homepage vom DTB hinein.

https://www.dtb.de/news/artikel/spiele-fuer-drinnen-und-draussen-9320/

 

LG

Der Vorstand

Einstellung des Trainingsbetriebes bis vorerst Ende der Osterferien

Liebe Mitglieder, Eltern und Übungsleiter,

die Ereignisse rund um die Corona Pandemie überschlagen sich derzeit. Nachdem gestern die Bundesregierung drastische Maßnahmen empfohlen hatte, hat die Landesregierung heute entschieden, ab Mittwoch Schulen und Kitas geschlossen zu lassen. Die Maßnahmen sollen die Ausbreitung des Virus verlangsamen, indem Übertragungsmöglichkeiten verringert werden. 

Im Sinne dieser Entscheidungen hat der Vorstand beschlossen, ab Mittwoch alle Aktivitäten des Vereins bis auf Weiteres einzustellen. Die Durchführung des Trainings bis Dienstag, den 17.03.2020 wird den Abteilung freigestellt, gleichwohl empfiehlt der Vorstand auf das Training zu verzichten.

Bitte wendet Euch bei Fragen zum weiteren Ablauf vertrauensvoll an Eure Abteilungsleitungen oder den Vorstand.

Mit sportlichen Grüßen,

Der Vorstand

Mahlower Basketballer altersübergreifend erfolgreich

Feb 23, 2016   //   by grichter   //   Basketball, Basketball - Herren I, Basketball - U11  //  No Comments

Julian athletisch

Die U11er legen am frühen Sonntagmorgen im Berliner-Spielbetrieb mit einem 65:28 Sieg über den TSV Spandau vor und die Herren I zieht in einem sehr intensiven Landesligaspieltag mit einem 77:65 Sieg über Potsdam II nach.

Der Sonntag begann für die Mahlower Basketballer bereits sehr früh am Morgen. Noch vor 8 Uhr bauten die Eltern und Kids der U11 Mannschaft die Halle und das wie immer sehr leckere Verpflegungsbuffet auf. Ab 8:20 Uhr ging es dann geschlossen zum Warmup. Während etwas später auch mit dem TSV Spandau der heutige Gegner den Weidenhof erreichte trafen die ersten Männerspieler zu Ihrem vereinbarten Treffpunkt ein und gönnten sich zur Erwärmungsshow der Jugend den ein oder anderen Kaffee. Gut gelaunt sollte es dann zum Landesligaspiel nach Woltersdorf gehen.

Mit der Abfahrt der Männer starteten die Kids ihr Spiel. Etwas träge begannen beide Mannschaften und wurden erst durch das zahlreich erschienene Publikum, welches sehr motivierend gelungene Spielszenen und Korberfolge beklatschte sowie durch die lautstark korrigierenden und antreibenden Trainern wachgerüttelt.Louis Defense   Spieleinblick1

Es entwickelte sich ein ansehnliches Mini-Basketballspiel mit guten Aktionen auf beiden Seiten und viel Bewegung über das gesamte Spielfeld. Nach den ersten beiden Spielabschnitten (in Berlin wird in 10teln à 4 Minuten gespielt) konnte sich noch keine Mannschaft wirklich absetzen (15:13). Erst danach machten die jungen Mahlower ernst. Vorher oft zu ungenau gespielte Pässe fanden ihre Abnehmer, in der Verteidigung wurden die Laufwege der Gegner immer besser verteidigt und als Team generierte man schnelle Tempogegenstöße, die dann auch hochprozentig mit Korberfolgen belohnt wurden. Von der eigenen Leistung mitgerissen konnte sich das Team von Spielabschnitt zu Spielabschnitt immer weiter absetzen und zeigte nun auch ein gut funktionierendes Positionsspiel, welches wiederum neue Räume und weitere gute Korbabschlüsse ermöglichte. Die Gäste aus Spandau hielten dennoch kräftig dagegen und gingen spielerisch nie unter. Nur die Belohnung ihres eigenen hohen Aufwandes konnten sie offensiv zu selten erzielen. Die ca. 55 Zuschauer wurden von beiden Mannschaften daher sehr ansehnlich unterhalten, von den wieder herausragenden freiwilligen Verkaufskräften (vielen lieben Dank (-: ) optimal verpflegt und gingen am Ende alle mit einem Lächeln aus der Sporthalle.

Individualgespräche    die Bank

Der Sieg der U11er erreichte dann per digitalen Medien auch die 1. Männermannschaft die sich bereits in einem hart umkämpften Spiel gegen den SV Woltersdorf befand. In diesem  konnte das erste Viertel dank eines äußerst konzentrierten Beginns,  guter Bewegung im Angriff sowie klar herausgespielten Korberfolgen mit 20 zu 11 gewonnen werden. Und auch im zweiten Spielabschnitt legten die Mahlower Korbjäger, mit einer sehr kompakt agierenden und gut vorbereiteten Ballraumverteidigung gegen die Woltersdorf vorerst ohne wirkliches Rezept anspielte, nach. Bis zur 15. Spielminute gelang dank einer hohen Trefferquote ein konstanter Ausbau des Vorsprungs bis auf 13 Punkte (17:30). Der Spielplan ging bis hierhin bestens auf. Doch Basketball ist ein Spiel der Läufe und genau mit einem solchen kam Woltersdorf zurück ins Spiel. Den zu einfach servierten Fast-Break-Punkten stand plötzlich ein unkonzentrierter Spielaufbau mit einem kompletten Riss im Offensivspiel gegenüber. Die Gastgeber nutzten diese Schwächephase eiskalt aus. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigentafel nur noch ein 30:28 für den Mahlower SV an.

das Kampfgericht

Mit einem guten Start in die zweite Spielhälfte konnte der MSV dann seine Führung wieder auf 8 Punkte ausbauen. Doch auch jetzt gelang es dem SV Woltersdorf wieder einen Lauf zu starten. Durch fehlendes Wurfglück wurde das Spiel zum Ende des dritten Viertels so sogar gedreht und Mahlow musste mit einem Rückstand von 4 Punkten in das Schlussviertel starten. Am Ende reichte es trotz großem Kampf und einer aufwendigen Ganzfeld-Ballraumverteidigung nicht die an diesem Tag zu konsequent auftretenden Warriors aus Woltersdorf zu schlagen (Endstand 55:64).

Der Coach fasste jedoch bereits nach dem Spiel richtig zusammen: „Wir waren heute hier näher an einem Sieg dran, als noch im Hinspiel. Das sollte uns trotz des dünnen Kaders Mut für das zweite Spiel heute machen. Am Ende war Woltersdorf cleverer als wir und hat unsere Schwächephasen konsequenter genutzt, als wir ihre. Schade, aber wir haben ja jetzt noch ein Spiel, um mit etwas zählbarem nachhause zu kommen.“

Viel Zeit für die taktische Einstellung seiner Mannschaft blieb Christian Radandt jedoch nicht, denn mit dem USV Potsdam II wartete direkt im Anschluss der Pokalviertelfinalgegner von vor zwei Wochen. Eine Revanche stand aus!

Zu Beginn des ersten Viertels sah alles wie vor zwei Wochen im Pokal aus, Potsdam mit guter Bewegung und schnellem Spielaufbau, Mahlow steht zwar kompakt unter dem Korb, doch Potsdam mit hoher Quote aus der Halb- und Ferndistanz. Erst nach einer Mahlower Auszeit in der 4. Spielminute (Stand 3:10) funktionierte das eigene Umschaltspiel in beide Richtungen des Spielfeldes zunehmend besser. Besonders offensiv gelang es immer wieder gut herausgespielte Schnellangriffe erfolgreich abzuschließen. Zum Viertelende dank eines 14:6 Laufs war der Potsdamer Vorsprung auf einen Zähler geschmolzen.

Auch im zweiten Viertel das gleiche Bild, Mahlow nach vorne mit schnellem Passspiel und vielen einfachen Punkten und nach hinten konsequent sowie kompakt im verteidigen des Potsdamer Angriffs. Bis zur Pause wurde das Spiel gedreht und nun lief der USV II einem Zähler Rückstand hinterher.
Dieser eine Zähler sollte durch eine Ballraumverteidigung erspielt werden, doch die Mahlower Korbjäger fanden direkt die richtigen Antworten. Mit schnellen Ballbewegungen über das ganze Spielfeld und gut herausgespielten Korbabschlüssen gelang es die Führung konsequent bis auf zwölf Punkte auszubauen (64:52). Der Letzte Spielabschnitt offenbarte dann jedoch, dass der MSV bereits 7 Viertel an diesem Tag gespielt hatte. Viele Aktionen wirkten nicht mehr spritzig genug und Potsdam versuchte daraus Kapital zu schlagen. Doch mit einer cleveren Auszeit gelang das tanken neuer Kräfte sowie das Stoppen der Potsdamer Aufholjagd. Dies bedeutet am Ende einen  verdienten 77:65 Erfolg für den MSV.
„Wir haben uns natürlich nach dem Pokalspiel etwas einfallen lassen, um uns besser gegen Potsdam wehren zu können. Dazu kam, dass wir uns nun endlich mal vorne belohnt haben, für den Aufwand den wir hinten betreiben. Klasse Mannschaftsleistung. Der Sieg war wichtig für den Klassenerhalt, aber noch wichtiger für Moral und Kopf.“, fasste anschließend Spielertrainer Christian Radandt mit einem Lächeln im Gesicht zusammen.
Für den Mahlower SV 1977 e. V. spielten:
1. Männer
Dennis Drescher (6 Punkte 1. Spiel/ 4 Punkte 2. Spiel), Enrico Dreyer (11/15), Andreas Eger (8/6), Steve Günther (20/4), Marcel Mann (2/15), Christian Radandt (0/11), Mathias Schneider (6/9), Max Steiner (2/13), René Wilde (0/0)

 

Basketballer verabschieden sich im Viertelfinale aus dem Landespokal

Feb 8, 2016   //   by grichter   //   Basketball, Basketball - Herren I  //  No Comments

PokalUnsere 1. Herren mussten heute mit 44:73 im Pokalviertelfinale eine am Ende doch deutliche Niederlage gegen die zweite Mannschaft der Potsdamer hinnehmen. Dabei mussten unsere Herren jedoch auf einen Großteil ihres Kaders verzichten, reisten nur mit 6 Spielern an und mussten so trotz eines starken Spielbeginns (11:7 Führung) am Ende leider mit dem Ergebnis leben. Einen großen Dank an dieser Stelle aber an die mitgereisten Fans, die die Stimmung in Potsdam hochgehalten haben.

Jetzt heißt es nach vorne zu blicken, Lehren aus diesem Spiel zu ziehen und dann bald in der Liga wieder voll durchzustarten.
Am 21.02 geht es dann im Warriors Dome zu Woltersdorf gegen Woltersdorf und erneut gegen Potsdam. Mit einem dann deutlich erweiterten Kader gilt: Es ist Zeit für eine Revanche!

Erfolgreicher März für Basketball Herren-Teams

Mrz 23, 2015   //   by grichter   //   Basketball - Herren I, Basketball - Herren II  //  No Comments

Beide Herrenmannschaften können den März erfolgreich abschließen! Nachdem die Herren II am 14.03.2015 völlig überraschend und dennoch nicht unverdient den Tabellenführer der Bezirksliga-West in eigener Halle in Blankenfelde knapp mit 45:44 besiegt, macht die Herren I einen Tag später in Eisenhüttenstadt den Klassenerhalt in der Landesliga perfekt.

Für die Herren II ging es in Blankenfelde um die sogenannte Ananas  – nachdem die Sporthalle noch zwei Stunden vor dem Tip-off gegen den Tabellenführer aus Falkensee, gegen den das erste Spiel sehr deutlich mit 37:89 verloren ging, mit knapp 100 Zuschauern beim Heimspieltag der U10er randvoll gefüllt war, kehrte zum Herrenspiel eine entspannte Ruhe und lockere Atmosphäre ein. Es galt das letzte Saisonspiel noch akzeptabel hinter sich zu bringen und mit einer eher verkorksten Spielzeit abzuschließen. Doch es kam anders als gedacht!

Beide Mannschaften konnten jeweils nicht in Bestbesetzung antreten und mussten somit ihr eigenes Spiel erst einmal neu definieren. Für die zweite Herrenmannschaft des MSV, welche sich nach schlechtem Saisonstart in den letzten Spielen immer besser fand und zuletzt sogar mit 105:83 Glienicke nach Hause schickte, schien dies jedoch nicht von Bedeutung zu sein. Bereits nach 5 Minuten mussten die Gäste aus Falkensee ordentlich schlucken und einen 13:3 Rückstand hinnehmen. Die Mahlower Korbjäger spielten offensiv sehr strukturiert, vollendeten hochprozentig, ließen in der Verteidigung wenig Räume zur Entfaltung des Falkenseeers Angriffsspiels zu und bestraften Fehler der nicht immer konzentriert wirkende Gäste prompt. Erst mit zwei gut gesetzten Auszeiten kamen die Gäste zurück ins Spiel. 10 Sekunden vor der Halbzeit waren die Gäste dann sogar wieder auf zwei Punkte heran gekommen, ehe Max Konrad mit einem Dreipunktewurf die Halbzeitsirene schlug und zum 27:22 einnetzte. Die herausgespielte 5-Punkte-Führung sollte sich im zweiten Durchgang, der komplett ausgeglichen war noch als äußerst nützlich erweisen. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe. Während der Tabellenführer aus Falkensee an diesem Tag mit der Trefferquote haderte schlichen sich beim MSV jetzt vermehrt Fehler im Offensivspiel ein. Dementgegen standen weiterhin gnadenlos gelaufene einfache Punkte aus Tempogegenstößen. Die Unzufriedenheit der Gäste wuchs parallel zu der Stimmung der Mahlower Spieler und des Anhangs in der Erich-Klausener-Sporthalle. Am Ende war es ein bis dahin unscheinbar spielender Christian Meyer, der mit einer guten Täuschung seinen Gegenspieler aussteigen ließ und 22 Sekunden vor dem Ende Mahlow mit 45:44 in Führung brachte. Falkensee hatte zwar mehrfach die Möglichkeit das Spiel dennoch zu gewinnen – doch auch in den letzten Sekunden des Spiels sollte ihnen das Wurfglück nicht treu sein. Die zweite Herrenmannschaft des Mahlower SV gewinnt so überraschend und dennoch verdient mit  45:44 gegen den SV Falkensee und schließt mit zuletzt zwei Siegen und einem klaren Aufwärtstrend in der spielerischen Entwicklung die Saison 2014/15 auf dem 6. Tabellenplatz ab.

Für den MSV II spielten: […] Coach: René Wilde

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Einen Tag später ging es dann für die erste Garde des MSV in die Stahlstadt, wo mit dem Gastgeber, dem Eisenhüttenstädter BV, und der dritten Mannschaft des USV Potsdam zwei Meilensteine für die sportliche Ausrichtung warteten. Ebenso wie die Herren II einen Tag vorher so musste auch Coach Christian Radandt auf die Verletzten Marcel Mann und Dennis Engels verzichten. Hingegen meldete sich Pointguard Enrico Dreyer, der die Spiele mit einer Aircast-Schiene absolvierte, wieder auf dem Parkett zurück. Das sportliche Programm an diesem Tag war sehr unterschiedlich und die einzelnen Aufgaben versprühten ihren ganz besonderen Reiz.

Im ersten Spiel gegen den Eisenhüttenstädter BV ging es darum sich endgültig von dem leidigen Thema Abstieg zu distanzieren. Mit einem Sieg gegen den EBV hätte der MSV 5:6 Siege und gegen alle direkten Konkurrenten im Abstiegskampf jeweils den direkten Vergleich geholt, wobei ein Spiel gegen den USV IV, wo das Hinspiel deutlich mit 72:49 gewonnen wurde, noch aussteht. Für die Gastgeber war das Spiel hingegen eine „Do or Die“ Aufgabe. Mit einem Heimsieg gegen den MSV wäre der Klassenerhalt noch möglich, bei einer Niederlage der Abstieg jedoch besiegelt.  Dementsprechend motiviert starteten die Eisenhüttenstädter in das Spiel. HeadCoach Radandt hatte seine Mannschaft bereits im Vorfeld über die besondere Bedeutung des Spiels informiert und seine Mannen gut eingestellt. Dementsprechend konnte keins der beiden Teams die Anfangsphase richtig dominieren und bereits in den ersten Spielminuten klare Ausrufezeichen setzen. Erst nach der 4. Minute zeichnete sich eine positive Spieltendenz für die Mahlower Korbjäger ab. Während die Gastgeber ihre eigenen Würfe nicht verwerteten und nervöser zu agieren begannen, verschaffte sich der MSV, dank großartigem Einsatz von Oliver Puth und Max Steiner, unter den Körben die Reboundhoheit und spielte seine Angriffe zunehmend effizienter aus. Nach den ersten 10 Minuten stand es so 21:11 für den Mahlower SV. Der Druck des Abstiegskampfes und des unbedingt benötigten Sieges für Eisenhüttenstadt spielte dem MSV nun in die Karten. Das Team agierte überwiegend ruhig und fand eine gute Mischung zwischen Ergebnisverwaltung und Tempobasketball. Trotz kleinerer stottriger Passagen stand es sehr verdient 39:21 zur Halbzeit. Im zweiten Durchgang rotierte Christian Radandt dann die gesamte Bank des MSV zu ausgeglichenen Spielanteilen ins Spiel. Dem Spielfluss der Mannschaft tat dies jedoch keinen Abbruch. So konnte auch das dritte Viertel mit 15:9 gewonnen wurden. Am Ende siegte die 1. Herren des Mahlower SV 1977 e. V., auch dank eine sehr guten Verteidigung, sehr verdient mit 69:41.

Damit standfest, dass es im zweiten Spiel des Tages nicht mehr um den direkten Abstieg sondern eher noch um das Erreichen einer ausgeglichenen Bilanz (Siege-Niederlagen) sowie den Kampf um die Tabellenplätze 3 und 4 ging. Das Hinspiel gegen die dritte Mannschaft des USV Potsdam ging in Potsdam äußerst knapp und auch erst in den letzten Minuten mit 54:58 verloren. Eine Revanche stand somit ganz klar noch aus.

In den ersten Spielminuten schienen aber die Potsdamer deutlich konzentrierter ins Spiel zu finden. Dem MSV fehlte oft der letzte Biss und die gut erspielten Würfe wollten nicht mehr so gut fallen, wie noch im ersten Spiel des Tages. Zudem wurde nun das Fehlen von Center Dennis Engels deutlich, da der USV unter dem Korb sehr stark agierte und Oliver Puth und Max Steiner nur wenig Freiraum zur Entfaltung ließ. Es entstand ein offener Schlagabtausch unter den Brettern, der oftmals von den frischeren Potsdamern entschieden werden konnte. Dennoch blieben die Mahlower Korbjäger immer in Schlagdistanz und spielten weiterhin mutig auf. In Folge konnte der USV zwar kurz auf 15 Punkte davonziehen, wurde dann aber wieder mit viel Einsatzwillen und Kampf auf nur noch 6 Punkte Vorsprung heruntergekämpft. Dieser Abstand sollte bis zum Spielende nur leicht schwankend konstant bleiben. Am Ende ging das Spiel mit 61:69 verloren. Der MSV fand in diesem Spiel hauptsächlich über den Kampf und Einsatz ins Spiel und hatte sehr an der eingespielten Potsdamer-Mannschaft zu knabbern. Trotz Umstellung der Verteidigung gelang es nicht den USV einmal richtig kalt zu erwischen. Die gut gesetzten Nadelstiche konterte die erfahrene Mannschaft aus der Landeshauptstadt stets clever. Die knappe Niederlage ist somit ein gerechtes Resultat für beide Mannschaften.

Trotz der Niederlage geht der Blick von Christian Radandt und seiner Mannschaft weiter nach oben. Aufgrund einer vergebenen *-Wertung gegen den USV IV an diesem Spieltag  ist der Klassenerhalt in der Landesliga gesichert und der Angriff auf den 4. Tabellenplatz eröffnet. Trotz vieler Verletzungsprobleme konnte sich der Mahlower SV erneut in einer deutlich stärkeren Landesliga etablieren und zuletzt vermehrt den Erfolg und die Entwicklung der eigenen Spielphilosopie beweisen.

 

Für den Mahlower SV spielten: […] Coach: Christian Radandt & Gerald Richter

 

Basketballer starten erfolgreich in „March Madness“

Als „March Madness“ wird ursprünglich die  nationale Hochschulmeisterschaft in den USA bezeichnet. Der „Wahnsinn“ (Madness) ist hierbei vorallem durch die enge Gleiderung der Finalspiele und des starken Zuschauer Interesses begründet.

Ähnliches gilt in diesem März auch für die Basketballer des Mahlower Sv 1977 e. V.. So finden jedes Wochenende (Samstag & Sonntag) zum Saisonfinale unzählige Spiele in den verschiedensten Altersklassen statt:

07.03.2015 – U18 zu Hause in der Sporthalle in Glasow

08.03.2015 – Herren II zu Hause im heimischen Weidenhof

14.03.2015 – U10 zu Hause in der Erich-Klausener-Sporthalle (Blankenfelde)

14.03.2015 – Herren II zu Hause in der Erich-Klausener-Sporthalle (Blankenfelde)

15.03.2015 – Herren I auswärts in Eisenhüttenstadt

28.03.2015 – U18 auswärts in Bernau

29.03.2015 – U10 auswärts in Bernau

 

Vergangenes Wochenende ging es gleich mit den ersten erfolgreichen Partien los. Die U18 empfing am Samstag in Glasow die Teams aus Ludwigsfelde und Eberswalde und konnte mit beachtlichen Leistungen sehr deutliche Ergebnisse erzielen. So gelang im ersten Spiel des Tages im „Derby“ gegen Ludwigsfelde ein 79:52 Erfolg. Dieser musste jedoch hart erkämpft und erspielt werden. Ganz im Gegensatz zum zweiten Spiel gegen die Mannschaft aus Eberswalde. Hier setzte es im Hinspiel zwar eine Niederlage jedoch traten die Gäste mit einer duetlich kleineren Mannschaft und ohne ihre Leistungsträger am Samstag an. Schnell stellten die U18-Basketballer die Weichen für einen ungefährdeten Sieg. Dieser fiel aufgrund vieler individueller Fehler auf Seiten der Gäste und zunehmender Spielfreude des MSV am Ende mit 123:35 sehr deutlich aus.

Am Sonntag hieß es dann für die Herren II im heimischen Weidenhof an den letzten positiven Ergebnissen anknüpfen und den 6. Tabellenplatz zu sichern. Auch hier war wieder der BV Ludwigsfelde als Gegner im ersten Spiel des Tages zu Gast. Entgegen der U18-Partie standen die Vorzeichen diesmal aber etwas anders. Die Favoritenrolle wechselte im Herrenbereich zu den Gästen, die erneut eine gute Saison spielen und sich bereits vorzeitig wiederholt für die Playoffs qualifiziert haben. In der Saunalandschaft Weidenhof (die Lüftungsanlage lief nur auf minimaler Stufe, wodurch sich die Sporthalle entsprechend erwärmte) waren es auch gleich die Gäste die mit einem wahnsinnigen 0:15 run das Spiel bereits in den ersten 4 Minuten entschieden. Danach begannen die Herren II jedoch endlich ihre Fehler mehr und mehr abzustellen und zum eigenen Spiel zu finden. Das zweite Viertel wurde so nur mit einem Punkt verloren und bis zur Halbzeit konnte ein kosntanter Abstand von 23 Punkten gehalten werden. Die Halbzeitpause tat dem besser werdenden Spiel des MSV jedoch einen großen Abbruch. Am Ende stand es nicht unverdient 40:108 für die Gäste aus Ludwigsfelde.

Im zweiten Spiel des Tages gewann Ludwigsfelde dann ebenfalls sehr deutlich mit 101:26 gegen die zweite Garde der StarWings aus Glienicke.

Das Hinspiel gegen die StarWings konnten die Herren II bereits gewinnen und ein entsprechender Sieg im Rückspiel würde auch endgültig den 6. Tabellenplatz bedeuten. Bei einer Niederlage würden die Gäste jedoch noch am MSV vorbeiziehen und die Mahlower auf den 7. Platz abrutschen lassen. Dies galt es natürlich zu verhindern und vorallem in heimischen Gefilden ist die zweite Garde des MSV in dieser Saison gegen direkte Tabellennachbarn stets erfolgreich gewesen.

Zu Beginn waren es jedoch die Gäste die besser ins Spiel fanden und sich schnell absetzen konnten. Doch wie gewonnen so zerronnen. Denn die Mahlower Korbjäger spielten deutlich verbessert zum ersten Spiel des Tages und konnten nun hochprozentig vollenden. Der Druck auf die Gäste stieg durch die gute Trefferquote und eine immer besser agierende Verteidigung von Spielminute zu Spielminute an. Zur Halbzeit erspielte der MSV einen kleinen Vorsprung von 8 Punkten. Besonders die Würfe von der 3-Punkte-Linie fanden auch in der zweiten Hälfte immer wieder Ihr Ziel und trafen somit direkt ins Herz der Gäste. Am Ende wurde sogar die 100er-marke überschritten und Mahlow sicherte sich mit einem verdienten 105:83 Sieg den 6. Tabellenplatz.

Am kommenden Wochenende geht es dann gleich im „verrückten März“ mit dem Heimspieltag der U10er und dem Saisonfinale der Herren II in der Erich-Klausener Sporthalle (Blankenfelde) weiter. Ab 09 Uhr ist die Sporthalle für alle begeisterten Zuschauer geöffnet! 🙂

 

 

Basketball – Herren 1 mit weiterem Sieg – trotz Verletzungssorgen

Mrz 2, 2015   //   by grichter   //   Basketball, Basketball - Herren I  //  No Comments

Am gestrigen Sonntag ging es für die erste Garde der Mahlower Korbjäger nach Potsdam. Hier warteten gleich mit dem USV IV und dem USV II zwei Potsdamer Rivalen auf die Mahlower Korbjäger. Im Gegensatz zu den letzten erfolgreichen Partien fehlten Coach Radandt gleich 4 Spieler der Herren 1. Dementsprechend konnten sich Spieler der Herren 2 (Martin Pallokat und Dennis Drescher) Spielzeit in der höheren Liga abholen und auch Coach Radandt wechselte vom Coachingbereich aufs Spielfeld zurück. Für diesen Spieltag übernahmen somit René Wilde und Gerald Richter die Betreuung des Teams. Dieser Wechsel sollte sich im Verlauf des Spieltages noch als äußerst wichtig erweisen.

Das erste Spiel des Tages war erneut ein Spiel gegen den Abstieg. Der USV IV trat als direkter Tabellennachbar ebenfalls geschwächt an und konnte in der bisherigen Saison aufgrund anhaltender Verletzungssorgen noch nicht den eigenen Rhythmus finden. Der MSV hatte diesen in den letzten Spielen immer wieder eindrucksvoll gegen direkte Tabellennachbarn gezeigt und auch gegen den USV IV ging es von Anfang an mit hohem Tempo und viel Druck auf den Ball gnadenlos los. Mahlow untermauerte so bereits früh im Spiel den absoluten Siegeswillen (16:6 nach 6 Spielminuten). Nach einer Potsdamer-Auszeit fand der USV besser in die Partie und ließ Mahlow nicht noch weiter davonziehen (24:12 nach dem ersten Viertel). Die Viertelpause nutzte Mahlow dann besser als Potsdam und startet, wie schon zu Spielbeginn mit viel Energie in der Verteidigung und zielstrebigen Umschalt- und Systemspiel, sodass der Vorsprung bis zur 17. Minute auf beruhigende 22 Punkte anwachsen konnte (40:18). Bis zur Halbzeitpause passierte auf beiden Spielfeldseiten nichtmehr allzu viel, wodurch Mahlow nach den ersten 20 gespielten Minuten mit 45:22 führte. Leider verletzten sich im zweiten Viertel die bis dahin gut aufspielenden Mahlower-Flügelspieler Enrico Dreyer (Sprunggelenk) und Marcel Mann (Oberschenkelblessur). Leicht geschockt von den neuerlichen Ausfällen ihrer Teamkameraden und der nun besser ausgerichteten Verteidigung Potsdams, stockte der Mahlower-Angriffsmotor im dritten Viertel. Zu selten fanden die Angriffe in Richtung Potsdamer Korb nun ihr gewünschtes Ziel. Da die eigene Verteidigung jedoch weiterhin griffig und gut geordnet blieb, konnte der Halbzeitvorsprung bis zum Viertelende zumindest verteidigt werden (58:37). Der Schlussabschnitt in diesem Spiel gestaltete sich ähnlich, wie im dritten Viertel, sodass nach 40 Minuten ein nie gefährdeter 72:49 Sieg für die Mahlower Korbjäger auf der Anzeigentafel leuchtete und somit ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht wurde.

Für das zweite Spiel an diesem Tage wartete mit dem Team des USV Potsdam II zum Einen der aktuelle Tabelle-Zweite und zum Anderen der letztjährige Landesliga-Meister. Ihre einzige Saisonniederlage in der Saison 2013/14 verbuchte der USV II damals gegen die Mahlower Korbjäger und brannte dementsprechend auf Wiedergutmachung. Dem Mahlower Team blieben nach den Verletzungen von Mann und Dreyer, sowie dem Fehlen von Aushilfs-Center Pallokat, nur noch acht einsatzbereite Spieler. Bereits in den ersten Minuten zeigte Potsdam mit aggressiver Verteidigung in den Lauf- und Passwegen sowie mit viel Tempo und hoher Effizienz im Umschaltspiel, dass sie keine Zweifel an einem Potsdamer-Sieg aufkommen lassen wollen (0:12 nach 5 Minuten). Im weiteren Viertelverlauf gelang es den Mahlowern zwar besser ihre Fehlerquote im Aufbauspiel zu senken, jedoch stotterte der Offensiv-Motor weiterhin, sodass es mit einem 6:23 aus Mahlower-Sicht in die erste Viertel-Pause ging. In den zweiten zehn Minuten blieb Potsdam weiterhin die bestimmende Mannschaft, jedoch gelang der MSV-Auswahl es nun vermehrt den Korb zu attackieren, doch blieb das nötige Wurfglück dabei weiterhin aus. Zur Halbzeit lag Mahlow mit 18:45 im Hintertreffen. Im dritten Viertel konnte Mahlow noch einmal alle Kräfte bündeln und nahm Potsdam somit das Tempo aus ihrem Spiel. Vor dem letzten Spielabschnitt des Tages stand es 31:60 auf der Anzeigentafel. In den letzten zehn Minuten zollte der MSV nun jedoch der numerischen und körperlichen Unterlegenheit Tribut. Bis zum Spielende baute Potsdam die Führung immer weiter aus, sodass mit der Schlusssirene eine 41:81 Niederlage feststand.

Als Fazit fasste Spielertrainer Radandt den Spieltag kurz zusammen:

“Wir haben mit dem Sieg heute gegen Potsdam IV einen sehr großen Schritt im Abstiegskampf gemacht und können bereits in Eisenhüttenstadt mit zwei Siegen uns jeglicher Abstiegsangst entledigen. Hoffentlich sind dann dort wieder alle Mann an Bord. Die Niederlage gegen USV II ist mir zwar ein bisschen zu hoch ausgefallen, aber gut, es gibt ja noch ein Rückspiel, da werden wir alles geben, um es besser zu machen.“

Für Mahlow spielten:

Landwehr (15/4), Schneider (18/14), Radandt (8/3), Dreyer (10/dnp.), Steiner (10/7), Mann (0/dnp.), Engels (1/2), Pallokat (2/dnp.), Meyenberg (5/0), Scholz (0/6), Drescher (3/5)

Basketball – Herren I mit weiterem Erfolgserlebnis im Weidenhof

Feb 17, 2015   //   by grichter   //   Basketball, Basketball - Herren I  //  No Comments

Die erste Herrenmannschaft des Mahlower SV 1977 e. V. konnte am vergangenen Wochenende den guten Jahresstart bestätigen und weitere wichtige Zähler in der Landesliga sammeln. 

Nach dem erfolgreichen Befreiungsschlag vom 25.01.15 im Lokalderby gegen die zweite Garde der Red Dragons Königs Wusterhausen standen diesen Samstag mit dem ungeschlagenen Tabellenführer, BG Schwedt, und einem direkten Ligakonkurrenten, SG Schwanebeck, zwei weitere schwere Prüfsteine auf dem Spielplan der Mahlower Korbjäger.

kampfgericht Mahlow

Im ersten Spiel galt es gleich alles abzurufen. Die Gastmannschaft aus Schwedt geht diese Saison bisher mit einer weißen Weste durch die Liga und schlug im Hinspiel auch den MSV mit 61:76. Dennoch gaben die letzten Wochen mit intensivsten Training und dem Derbysieg gegen KW viel Selbstvertrauen. Dies zeigte Mahlow von Beginn an. Ohne Abtasten und gleich mit intensiven Aktionen, auf beiden Seiten, ging ein ausgeglichenes 1. Viertel (18:17) zu Ende. Es war zu spüren, dass hier und heute die Sensation möglich war und so konnten die 1. Herren des MSV im zweiten Viertel mit höchster Konzentration, wenigen eigenen Fehlern und einer guten Wurfausbeute sich einen kleinen Vorsprung von 29:23 (26. Minute) erspielen.

Durchbruch Schwedt

Der Tabellenführer reagierte prompt auf den ungewohnten Rückstand und änderte nach einer Auszeit die Verteidigung. Mit der anfänglichen Ballraumverteidigung der Gäste kamen die Mahlower Korbjäger, aufgrund ihrer Athletik und viel Bewegung im Passspiel, sehr gut zurecht. Nun agierte die BGS jedoch mit einer sehr tief stehenden Mann-Mann-Verteidigung, die den Rhythmus des Mahlower Angriffsspiels verzögerte und phasenweise ins Stocken brachte.

Halbzeit im Weidenhof

Bis zur Halbzeit gelang es den Gästen so, einen Ausgleich von 32:32 herzustellen. Nach der Pause ging der MSV wieder mit viel Tatendrang ins Spiel und erkämpfte sich wieder bessere Abschlüsse. Die hohe Wurfausbeute der ersten Halbzeit konnte aber im dritten Spielabschnitt nicht bestätigt werden. Da die Gäste jetzt ihr Spiel gefunden hatten und kontinuierlich punkteten, merkte man den Aktionen der Mahlower-Herren viel Hektik und Zugzwang an. Das in den ersten Vierteln noch gut funktionierende Angriffsspiel verkam so zu unvorbereiteten und verfrüht abgeschlossenen Aktionen, die zudem ihr Ziel nicht finden wollten. Im Ergebnis schlug sich dies mit einem bitteren dritten Viertel von 9:21 wieder. Mit zwölf Punkten Rückstand zu Beginn des letzten Spielabschnitts schien die Vorentscheidung bereits gefallen. Die Gäste aus Schwedt nahmen vermehrt das Tempo aus dem Spiel und Mahlow war mehr damit beschäftig sein eigenes Spiel wiederzufinden als das Ergebnis noch drehen zu können. Am Ende gewann die BG Schwedt verdient mit 54:70 und bestätigte das Ergebnis aus dem Hinspiel. Abteilungsleiter Richter fasste kurz und knapp zusammen, dass es dem Team noch an Cleverness mangelt: „Wir befinden uns derzeit in einer sehr guten Entwicklungsphase, müssen aber lernen, in der ein oder anderen Situation mehr aus unseren Möglichkeiten zu machen. Die Mannschaft hat sehr viel Potenzial. Es gilt nun dieses mit einem kontinuierlichen und ruhigen Spielstil umzusetzen und zu festigen. Wir müssen einfach noch cleverer werden.“

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Im zweiten Spiel ging es gegen den direkten Ligakonkurrenten aus Schwanebeck. Im Hinspiel musste der MSV eine sehr bittere 71:72 Niederlage hinnehmen, in der die Mannschaft kurz vor dem Ende, nach konstanter Führung zurück lag und mehrere gute Abschlussmöglichkeiten zum Sieg verstreichen ließ. Die Zielsetzung war somit klar. Es galt das Spiel und auch den direkten Vergleich mit der SG Schwanebeck zu gewinnen.

Tip-off Mahlow

Die ersten 6 Minuten des Spiels bestätigten das enge Ergebnis des Hinspiels. Beide Seiten konnten immer wieder gute Möglichkeiten erspielen, ließen zudem aber auch mehrere Ballverluste zu. Nach den ersten 6 Minuten (11:11) schien dann aber der Schalter im Mahlower Spiel umgelegt worden zu sein. Die eigenen Fehler wurden abgestellt und bis zum Viertelende wurde jeder Angriff souverän und überzeugend ausgespielt. Aufgrund des Mahlower Vorsprungs von 28:17 und den Lehren aus dem ersten Spiel stellte auch Schwedt die Verteidigung zu Beginn des zweiten Viertels von Ball-Raum auf Mann-Mann-Verteidigung um. Auch hier geriet der Spielfluss der Mahlower Korbjäger ins Stottern. Entgegen der Entwicklung im ersten Spiel, diente jedoch der erspielte Vorsprung, Schwanebeck kam bis auf 30:21 heran, als Motivationsstütze und ließ  die Mannschaft wieder zu ihrem Rhythmus finden.

Teambesprechung Herren I

Die Umstellung in der Verteidigung der Gäste wirkte sich somit nicht auf das Halbzeitergebnis von 43:32 und den 11-Punkte Vorsprung aus. Mahlow verpasste es jedoch zur Halbzeit deutlicher zu führen. Wie es in solchen Situationen so ist, kam der MSV erneut nach der Pause nicht gut ins Spiel. Schwanebeck nutzte die Schwerfälligkeit des Gastgebers vermehrt zu einfachen Punkten und verkürzte das Spiel auf 7 Zähler. Die durch Headcoach Radandt genommene Auszeit, rüttelte die Mannschaft aber rechtzeitig wieder wach. Dank einer fortan sehr stabil agierenden Defensive und zielstrebigen sowie klareren Offensivaktionen gelang es den Widerstand aus Schwanebeck endgültig zu brechen. Mit 66:50 nach dem dritten Viertel war das Spiel bereits entschieden. Während die SG fortan versuchte das Spiel so gut es ging zu Ende zu bringen, setzten jetzt vor allem die Bankspieler der Mahlower Herren ihre Akzente. Am Ende wurden die ausgegebenen Ziele vollauf erreicht und ein verdienter 87:60 Heim-Sieg eingefahren.

Mahlow Korbleger

Headcoach Christian Radandt fasste direkt nach dem Spieltag das Geschehene im Mannschaftskreis wie folgt zusammen: „Heute war ein guter Tag für uns. Wir haben zwei Viertel gegen Schwedt guten Basketball gespielt, am Ende jedoch den Faden im dritten Viertel verloren. Das kann bei solch engen und intensiven Spielen auch mal passieren. Wichtig war, dass wir gegen Schwanebeck wieder konzentriert waren und unser Spiel fast 40 Minuten kontinuierlich durchgeführt haben. Heute und morgen dürfen die sich die Jungs freuen, ab Montag warten dann wieder zwei intensive Trainingswochen, in denen wir uns auf Potsdam vorbereiten, um von dort mindestens zwei Punkte mitnehmen zu können.“

Mahlow Offense

Dank des Sieges gegen Schwanebeck steht der Mahlower SV nun wieder gut im Rennen gegen den Abstieg (in den dreiviertel der gesamten Liga verstrickt ist) da.

Punktgleich mit drei anderen Mannschaften, jedoch mit weniger Spielen oder dem besseren direkten Vergleich, gilt es nun selbstbewusst die kommenden Aufgaben anzugehen. Hier wartet am 01.03.2015 in der Sporthalle im Bornstedter Feld (Jacob-von-Grundling-Straße 25) in Potsdam mit den Mannschaften des USV Potsdam (II & IV) zum einen der nächste  direkte Tabellennachbar und zum anderen der letztjährige Landesliga-Meister und Pokalbezwinger auf die Herren I des Mahlower SV 1977 e. V.

Für den MSV spielten: Tobias Böhm (4/8), Enrico Dreyer (13/8), Andreas Eger (0/0), Dennis Engels (13/8), Hendrik Landwehr (1/19), Marcel Mann (1/5), Sebastian Meyenberg (0/2), Oliver-Marc Puth (0/8), Mathias Schneider (16/21), Tom Scholz (0/0), Max Steiner (6/8) und René Wilde (0/0) — Trainer: Christian Radandt

Herren I mit erfolgreichem Befreiungsschlag im heimischen Weidenhof

Jan 27, 2015   //   by grichter   //   Basketball, Basketball - Herren I  //  No Comments

Am vergangenen Sonntag ging es hoch her im Weidenhof.

Die Sporthalle war bereits ab 11 Uhr durch ein internes Testspiel der U9/ U10 Basketballer/-innen sehr gut gefüllt und wurde dank der Unterstützung der Abteilung Dance zum Lokalderby der  Herren I gegen die 2. Herrenmannschaft aus Königs Wusterhausen (Landesliga Brandenburg) zu einem richtigen Hexenkessel.

Nach den zuletzt sehr ungünstigen Ergebnissen, bei denen die Mahlower Korbjäger nur jeweils knapp verloren, war es aufgrund der aktuellen Tabellenposition umso wichtiger die positive Energie von den Rängen auf das Spielfeld zu übertragen. Mit lautstarker Unterstützung gelang es direkt gut ins Spiel zukommen und die Gäste regelrecht zu überlaufen. Schnelle und gradlinige Angriffe wurden mit einer guten Quote zu Ende gebracht, während KW nur langsam ins Spiel kam und bereits nach fünf Minuten einem klaren Rückstand hinterherlaufen musste (15:4). Mahlow spielte fortan jedoch zu selbstsicher und ließ das gute Spiel der ersten 5 Minuten vermissen. Doch bereits zu Beginn des zweiten Viertels konnte der beruhigende Abstand mit 23:15 wieder hergestellt werden. Beide Mannschaften spielten nun auf einem gleichbleibenden Niveau und die Red Dragons aus Königs Wusterhausen schienen das Spiel ausgeglichen gestalten zu können. Besonders die bittere Niederlage aus dem Hinspiel in KW (65:80) ließ die Gefahr, die von einer in Fahrt kommenden Mannschaft aus KW ausgehen konnte, durch den Weidenhof gehen. Doch die Mannschaft von Headcoach Christian Radandt war an diesem Tag sehr gut eingestellt und ließ den Gästen wenig Raum zur Entfaltung ihres Spiels zukommen. Vielmehr gelang es das Team aus KW immer mehr zu schwierigen Würfen zu bringen sowie die Überlegenheit unter dem Brett zu einer sehr starken Reboundquote auszubauen.  Dank eines zweiten Viertels mit 12:9 waren so die Weichen auf Sieg gestellt.

In der zweiten Hälfte verloren die Gäste immer mehr ihren Spielfaden. Mahlow erzwang viele Fehler und bestrafte diese hochprozentig. Am Ende des Spiels stand ein ungefährdeter Sieg mit 77:53 für Mahlow zu Buche. Die Mannschaft wurde von den gut 75 Zuschauern zurecht gefeiert. Mit diesem Erfolg scheint der Weg in bessere Spiele geebnet. Ebenso positiv bleibt zu vermerken, dass Mahlow, dank der Höhe des Sieges, auch den direkten Vergleich mit dem Oberligaabsteiger aus KW für sich entscheiden konnte.

Bereits am 14.02.2015 spielen die Herren I erneut im heimischen Weidenhof gegen Schwedt und Schwanebeck. Es gilt auch hier weitere Erfolge zu verbuchen.

Für den MSV spielten: Mathias Schneider (21 Punkte), Max Steiner (15), Enrico Dreyer (12), Oliver Marc Puth (8), Martin Pallokat (8), Tobias Böhm (4), Sebastian Meyenberg (3), Andreas Eger (2), René Wilde (2), Tom Scholz (2) und Alexander Schulz (0) – Trainer: Christian Radandt

 

Pokalaus im Achtelfinale

Okt 21, 2014   //   by grichter   //   Basketball, Basketball - Herren I, Basketball - Herren II  //  No Comments

Defense Mahlow_Adrian Heidrich

Am letzten Wochenende standen die Achtelfinalbegegnungen des brandenburgischen Pokalwettbewerbs an. Hier warteten zwei schwere Lose auf die beiden Herrenteams des MSV. Während die erste Herrenmannschaft am Samstag in Potsdam gegen die II Herren des USV und damit den aktuellen Landesligameister antreten musste, erwischte die Herren II, welche durch die Disqualifikation des Eisenhüttenstädter BV in das Achtelfinale des Pokalwettbewerbs einzog, mit der Regionalligamannschaft des BBC Cottbus, das wohl schwerste Los des gesamten Spieltages.

Für beide Mannschaften galt es also das bestmögliche herauszuholen, weitere Erfahrungen zu sammeln und die eigenen Laufwege zu optimieren.

Unter diesen Vorzeichen und dem guten Gefühl, die einzige Mannschaft zu sein, welche gegen den USV Potsdam II in der vergangenen Landesligasaison gewinnen konnte, gingen die Basketballer der Herren I am Samstag in ihre Partie. Das gute Gefühlt sollte auch nach den ersten beiden Vierteln nicht abgeklungen sein. Durch eine sehr starke Leistung in der Verteidigung, welche im zweiten Viertel nur 8 Punkte zuließ, gelang es dem MSV dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken und die spielstarken Potsdamer zu keiner Zeit richtig in ihren Spielfluss kommen zu lassen. Selbst setzte man sich immer wieder sehenswert durch und stärkte somit das Selbstvertrauen sowie die Zuversicht, dass hier heute etwas gehen kann. Jedoch gab es auch auf Seiten der mahlower Korbjäger die ein oder andere missglückte Aktion. Hätte man hier seine eigenen Fehler noch geringer halten können, so wäre ein etwas größerer Vorsprung womöglich drin gewesen. Doch dem zu trotz ging es mit einem verdienten 5 Punkte Vorsprung in die Kabine (28:23).

Nach der Pause erweiterte die Mannschaft aus Potsdam ihren Kader durch einen Nachzügler und man merkte den Potsdamern an, dass sie jetzt alle aus sich heraus holen wollten. Doch der MSV war ebenfalls sofort hellwach und konnte mir einem Blitzstart ins dritte Viertel sogar den Abstand auf 8 Punkte ausbauen. Nach 23 gespielten Minuten zeigte das hohe Tempo in der Verteidigung jedoch erste Spuren bei der Konzentration. Um weiterhin erfolgreich scoren zu können wurde der Druck auf die Potsdamer etwas verringert. Diese fanden so immer besser zu ihrem eigenen Rhythmus und die jetzt tiefere Bank schien auch eine höhere Stabilität in das Spiel des USV II zu bringen. Nach dem dritten Viertel war so die wunderbar erkämpfte und herausgespielte Führung für den MSV in einen Rückstand von 4 Punkten umgewandelt worden (38:42).

Das letzte Viertel begannen beide Teams von Anfang an mit hohem Tempo, jede Mannschaft schien sich bereits vorzeitig absetzen zu wollen um einen Showdown in der Schlussphase zu vermeiden. Bis 4 Minuten vor dem Ende trennten beide Mannschaften nur 4 Punkte und für den MSV schien alles noch möglich. Potsdam schaffte es jedoch noch einen weiteren Gang zu zulegen. Der Ball lief in den Reihen der Potsdamer zu diesem Zeitpunkt sehr flüssig und die nun stetig fallenden Körbe setzten die Herren I des MSV immer wieder aufs neue unter Druck und in Zugzwang. Als dann drei Bälle abgefangen wurden und Potsdam zu einfach Punkten kam, entschied sich auch das Spiel. Die Spannung verschwand von der Punktetafel und der mahlower Korbjäger. Die letzten 3 Minuten waren ein teils gemütliches ausspielen eines bis dahin sehr ansehnlichen und ausgeglichenen Pokalspiels das am Ende vielleicht etwas zu deutlich mit 51:63 verloren ging.

Am Sonntag folgte dann das Heimspiel der Herren II gegen den klaren Favoriten aus Cottbus. „Ein Lottogewinn wäre realistischer als ein Sieg“ so wurde auch Spielertrainer Christian Radandt bereits vor der Spiel von der örtlichen Presse zitiert. Trotz starker Reisestrapazen und einiger ausgefallener Spieler auf Seiten der Cottbusser sollten diese Worte aber gleich zu Beginn der Partie zur bitteren Wahrheit für die zweite Herren des MSV werden.

04_team

Cottbus spielte total abgeklärt, ließ den Ball und somit auch die Mahlower-Korbjäger ständig laufen, fand den jeweils besser postierten Mitspieler und verwandelte jeden der ersten 6 Würfe, davon 2 von der Drei-Punktelinie.  Erst nach der ersten Auszeit schienen sich die zweiten Herren besser zu finden. Die davor noch viel zu ungenauen Pässe fanden ihre Abnehmer und auf einmal öffneten sich Räume für das eigene Spiel. Mit zwei erfolgreichen Korbwurfaktionen von Sebastian Meyenberg schien sich die Mannschaft allmählich in das Spiel zu spielen. Der Respekt vor dem klaren Favoriten blockierte zwar immer mal wieder bei einzelnen Aktionen die Beine, doch die Aktionen zum Korb und am Brett wurden besser herausgespielt und zielstrebiger. Viel war aber nicht zu holen. Cottbus setzte sich immer wieder sehenswert durch und die ein oder andere Aktion führte selbst auf mahlower Seite zu Augenzwinkern und  einem Lächeln. Somit blieb es am Ende hauptsächlich dabei, dass man viel Erfahrung aus diesem Spiel mitnehmen konnte. Denn immerhin hat man sich gegen einen Regionalligisten beweisen dürfen. Ganz egal wie deutlich das Ergebnis (28:136) am Ende auch war.

 

Für beide Mannschaften geht es dann erst wieder im November weiter. Die Herren II bestreiten am 09.11.2014 in Falkensee gegen Falkensee und Rathenow II ihren nächsten Bezirksligaspieltag. Für die Herren I heißt es sich am 16.11.2014 am nächsten Landesligaspieltag in Schwanebeck, gegen Schwanebeck und Schwedt, zu beweisen.

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