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Mahlower Basketballer starten am Sonntag in die Landesliga-Saison

Sep 12, 2014   //   by grichter   //   Basketball, Basketball - Herren I  //  No Comments

Nach zwei Siegen im Pokalwettbewerb startet die erste Basketball-Männermannschaft des Mahlower SV am kommenden Sonntag (14. September) in die neue Saison der Landesliga. Der MSV spielt in Potsdam und trifft in der Landeshauptstadt auf den USV Potsdam III und den Eisenhüttenstädter BV. Als Aufsteiger erreichte das Team in der vergangenen Spielzeit Platz fünf von neun Mannschaften, nun wurden höhere Ziele gesetzt. „Wir wollen am Ende der Saison eine ausgeglichene Bilanz haben und dann mal schauen, was nach oben geht. Wichtig wird vor allem die Defensive sein, in der wir hart arbeiten müssen, um Siege zu erkämpfen“, sagt Trainer Christian Radandt. Die Landesliga ist in Brandenburg die zweithöchste Liga und besteht in dieser Spielzeit aus acht Teams. Der Staffelsieger steigt direkt auf, der Tabellenletzte ab. Gerald Richter, Vereinschef des MSV und Abteilungsleiter Basketball meint: „Es ist unser Ziel, dass wir uns als Mahlower SV in der Liga und Mahlow als einen festen Basketball-Standort in Brandenburg etablieren. Zudem wollen wir die Jugendspieler mehr integrieren und sie an das Niveau der Landesliga heranführen.“ Der Mahlower SV startet in die neue Spielzeit mit vier Mannschaften: zwei Herren-Teams, einer U18-Auswahl sowie einer  U10-Mannschaft, die den strukturellen Neuaufbau im Mini-& Jugendbereich symbolisiert.

Herren I mit Energieleistung gegen Regio-Absteiger in die 2te Pokalrunde

Sep 12, 2014   //   by grichter   //   Basketball, Basketball - Herren I  //  No Comments

SV Mahlow gewinnt zweimal auswärts gegen Fürstenwalde

Vor dem Spieltag:

Aufgrund von Urlauben und des zeitgleichen Einsatzes der Jugendspieler in Woltersdorf bei der 2ten Herrenmannschaft reiste die Landesliga-Mannschaft der Herren des SV Mahlow mit nur sieben Spielern zur ersten BBV-Pokalrunde in Fürstenwalde an. Die Gegner waren mit den beiden Vertretungen aus Fürstenwalde, zwei ambitionierte Mannschaften aus der Ober- und Bezirksliga in Brandenburg. Da rein theoretisch ein Sieg zum Einzug in nächste Runde reichen würde(der Erst- und Zweitplatzierte kommen weiter), war die Zielformulierung somit schnell gefunden und trotz des dünnen Kaders durchaus realistisch. Da im Turnierformat Jeder-gegen-Jeden gespielt wurde und sich auch Fürstenwalde I im Spiel gegen ihre zweite Vertretung mit 88:56  zuvor keine Blöße gab, waren die Mahlower Basketballer an der Reihe in die neue Saison zu starten.

 

WSG Fürstenwalde  vs. SV Mahlow               79:83 (36:36)

Mit Beginn des Ersten Viertels entwickelte sich eine temporeiche und teils hektische Partie auf beiden Seiten des Spielfeldes. Fürstenwalde versuchte nach jedem eigenen Korberfolg sofort die Mahlower Spieler mit einer Ganzfeld-Pressverteidigung zu attackieren und zu Fehlern im Spielaufbau zu zwingen. Doch die Mahlower konnten immer wieder, angeführt von Kapitän Enrico Dreyer und Tobias Böhm, mit schnellen Tempoläufen und cleverem Passspiel die Fürstenwalder-Verteidigung überwinden. Bis zum Ende des Ersten Viertels konnte so ein 5:9 (3.) über ein 15:12 (7.) in eine knappe Führung von 20:19 (10.) aus Mahlower-Sicht umgewandelt werden. Im zweiten Teilabschnitt nahm das Tempo nun merklich ab. Beide Mannschaften versuchten nun mit mehr Struktur den gegnerischen Korb zu attackieren. Aus Mahlower Sicht taten sich hierbei besonders Max Steiner und Dennis Engels hervor, die sich immer wieder am Fürstenwalder Korb durchtanken konnten. Auch als der ebenfalls starke Mahlower Oliver Puth, durch eine Platzwunde an der Stirn, am Weiterspielen gehindert wurde (17.), konnte kein Bruch im Mahlower Spiel zu sehen sein und so ging es mit einem jetzt schon achtbarem Stand von 36:36 in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel galt es nun die Konzentration hochzuhalten, wollte man gegen den Oberligisten bis zum Ende im Spiel bleiben und von einer kleinen Sensation weiterhin träumen. Erstaunlicherweise kamen die Fürstenwalder kurz nach Wiederbeginn überhaupt nicht ins Spiel, wodurch sie den Mahlowern immer wieder einfache Punkte ermöglichten. Besonders Tobias Böhm zeigt in dieser Phase mit seinen Tempoläufen, wie anfällig Fürstenwalde in dieser Phase ist. Erst in der 27. Minute (51:43 für Mahlow) fand Fürstenwalde allmählich seinen Spielrhythmus. Doch aus dies nutzte den Havelstädter nicht mehr viel, um den Rückstand bis zum Viertelende wieder wett zu machen, zumal sich in den letzten drei Minuten dieses Viertel der Mahlower Mathias Schneider aufmachte zehn Punkte in Folge für sein Team zu erzielen. Vor dem letzten Viertel konnte somit eine durchaus respektable Führung von 61:51 aus Mahlower Sicht bestaunt werden. Und es sollte sogar noch besser werden. Gleich zu Beginn des vierten Viertels machten die Mahlower dort weiter, wo sie im dritten Viertel aufgehört hatten. Durch erneut starkem Teamplay, wuchs der Vorsprung durch einen erfolgreichem Dreipunkt-Wurf von Hendrik Landwehr bis zur 35. Minute auf mittlerweile 18 Punkte an (75:57). Nach einer Auszeit von Fürstenwalde und der danach ersten und einzigen kurzen Schwächephase auf Mahlower Seite, mit vielen unnötigen Fehlern im Pass und Umschaltspiel, kamen die Fürstenwalder zwar noch einmal kurz auf bis zu Zwei (!) Punkten (78:76) heran, doch Kapitän Dreyer und Schneider behielten in der Schlussminute die Nerven und sicherten ihrem Team mit einem 5:3 Lauf bis zum Ende den 83:79 Erfolg. Trainer Christian Radandt sagte anschließend nur kurz: „Wir haben 35 Minuten perfekten Team-Basketball gespielt und sind am Ende dann doch noch fast gestolpert, aber wie wir darauf in der letzten Minute unter diesen Umständen – auswärts und dann auch nur zu sechst, gegen eine Mannschaft die den Aufstieg in die 2teRegionalliga anpeilt – reagiert haben, Respekt an meine Jungs. Ich hoffe nur, sie haben jetzt noch genug Kraft für das zweite Spiel, aber dafür ist ja all das Training in den letzten Wochen dagewesen.“

Punkteverteilung MSV: Böhm, T. (8 Punkte); Dreyer, E. (10P.); Engels, D. (10P.); Landwehr, H. (6P.); Puth (7P.); Schneider, M. (25P.); Steiner, M. (17P.)

 

SV Mahlow vs. WSG Fürstenwalde II             60:47 (29:14)

Nach einer knappen halben Stunde Spielpause, hieß es nun die Konzentration wieder neu zu sammeln und alle Kraftreserven noch einmal zu bündeln, um auch gegen die zweite Vertretung aus Fürstenwalde von Anfang an ein gutes Spiel abzuliefern. Durch den Ausfall von Center Oliver Puth waren nun auch offiziell nur noch sechs Mahlower-Spieler übrig geblieben. Da Kapitän Enrico Dreyer dadurch fast das komplette erste Spiel durchspielen musste, bekam er gleich zu Beginn eine wohlverdiente Pause und Hendrik Landwehr übernahm für ihn die Rolle des Aufbauspielers und lenkte fortan unaufgeregt und konzentriert das Mahlower-Spiel. Da die Verteidigung, wie schon im ersten Spiel, erneut sehr gut Stand und die Fürstenwalder immer wieder zu Würfen aus der Halbdistanz gezwungen wurden und von der ersten Minute auch wieder offensiv konzentriert und effektiv gearbeitet wurde, konnten die Mahlower gegen einen teils viel zu passiven Gegner leicht punkten. Besonders Dennis Engels zeigte hier, mit mehreren gelungen Offensiv-Rebounds und sich daraus resultierenden leicht erzielbaren Punkte, einen guten Start in die Partie. Mit 18:7 ging es somit in die erste Verschnaufpause nach zehn Minuten. Auch im zweiten Viertel blieben die Mahlower defensiv weiterhin kompakt und bestimmten somit das Tempo in der Partie nach Belieben. Offensiv zeigten sich jedoch erste Ermüdungserscheinungen und so dauerte es bis zur 16. Minute, als Max Steiner die ersten Mahlower-Punkte (20:11) in diesem Viertel erzielen konnte. Da Fürstenwalde in diesem Viertel sich ihrer Passivität nicht wirklich entledigen konnte und die Mahlower Spieler ihren Rhythmuse bis zum Viertelende wiederfanden, ging es mit einem ungefährdetem 29:14 in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel zeichnete plätscherte die Partie weiter vor sich hin. Besonders Enrico Dreyer schien die Pause zu Beginn der Partie und in der Halbzeit gut getan zu haben und erzielte im gesamten dritten Viertel  13 von 16 Mahlower-Punkten. Da Fürstenwalde nun konsequenter die Fehler in der Mahlower-Verteidigung ausnutzte ging es mit 45:29 in die letzten 10 Minuten des Tages. Auch im letzten Viertel konnte Mahlow den Vorsprung sicher und souverän verwalten und erlaubte Fürstenwalde erst in den letzten Minuten der Partie die Chance zu einfachen Punkten zu kommen. Am Ende stand trotzdem ein ungefährdeter 60:47 Erfolg auf der Mahlower-Habenseite. “Was die Jungs heute insgesamt gezeigt und wie sie das komplette zweite Spiel über dominiert haben ist schon beeindruckend. Das die Kraft und die Konzentration am Ende raus waren, ist nur verständlich. Die zwei Siege sind gut für die Motivation und den Teamgeist, nur leider nichts wert, wenn wir nächste Woche nicht in Potsdam nachlegen. Da können wir dann wieder aus dem Vollem schöpfen und hoffentlich genauso in die Landesliga-Saison starten, wie heute in den Pokal.“, so Trainer Radandt nach dem dann doch ungefährdetem Erreichen der zweiten Brandenburg-Pokal-Runde im Basketball. “Also wenn ich heute einen Spieler besonders hervorheben müsste, dann Tobi (Böhm). Was er heute wieder für eine Energie in unser Spiel gebracht hat und dann doch mit so viel Kopf gespielt hat, ist schon beeindruckend. Aber auch Mathias (Schneider), Enrico (Dreyer) und Hendrik (Landwehr) haben beide Spiele äußerst clever agiert. Dazu noch Max (Steiner), Dennis (Engels) und Olli (Puth), bis zu seiner Verletzung, am Brett. Perfekt. Das war Teamsport.“

Punkteverteilung MSV: Böhm, T. (2P.); Dreyer, E. (17P.); Engels, D. (9P.);  Landwehr, H. (6P.); Schneider, M. (13P.); Steiner, M. (13P.)

FROHE OSTERN !!!

Apr 18, 2014   //   by grichter   //   Allgemein  //  No Comments

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Der Mahlower SV wünscht allen Mitgliedern ein Frohes Osterfest im Kreis der Liebsten.

U16-Basketballer mit Landesligameisterschaft

Apr 9, 2014   //   by grichter   //   Basketball, Basketball - U16  //  No Comments

Am 05.04.2014 war es endlich so weit. Das große Finale für das sich das Mahlower Team als Dritter qualifizierte, fand in Glienicke den erfolgreicehn Abschluss der Landesligasaison 2013/14. Die nach der Saison an 1. gesetzten Gegner aus Glienicke, richteten dieses Tunier in dem es um die Meisterschaft der U16 Landesliga in Brandenburg gehen sollte in ihrer Heimhalle, aus. Sie erlitten während der Saison keine einzige Niederlage und gingen daher mit sehr viel Selbstvertrauen und breiter Brust in das Spiel gegen unser Team. Doch auch die Mahlower Mannschaft brauchte sich auf Grund ihrer Saisonleistung nicht zu verstecken. In so einem Playoffspiel ist alles möglich und die Star Wings Glienicke hatte man bereits kurz vor einer Niederlage und verlor nur knapp mit 79:81. Hoch motiviert, durch das Trainergespann um Tom Scholz und Max Konrad sowie den in Aussicht stehenden Erfolg, wollte man, durch eine starke Defense über das gesamte Feld und eine konzentriert aufgebaute Offensive, so lange wie möglich dran bleiben, um am Ende zu sehen was gehen kann. Das erste Viertel ging mit 18:12 verloren. Jedoch ließ man vor allem nach gezogen Fouls einige Punkte an der Freiwurflinie liegen. Den zweiten Abschnitt verlor man mit 16:14. Halbzeitstand war also 34:26. Alles möglich vor allem, weil durch das konsequente zum Korb ziehen, die drei stärksten Spieler der Star Wings bereits mit jeweils drei Fouls belastet waren. In der Halbzeitansprache wurde die Mannschaft vorallem auf die Defensivarbeit neu eingestellt. Es galt vor allem die Reboundarbeit am eigen Brett zu verbessern und mit mehr Körpereinsatz zu spielen. Dies sollte dann auch gelingen. Die Defense erzwang viele Ballverluste des Gegners und ließ bis zur 29-Spielminute nur 4 Punkte zu. Mahlow übernahm die Führung in der 27-Spielminute. Letztlich ging dieser Spielabschnitt mit 9:17 an Mahlow. Eine super Ausgangssituation für ein viel versprechendes letztes Viertel, in dem unser Team alle Chancen haben sollte. Das letzte Viertel war wirklich kein basketballerischer Hochgenuss mehr, aber durch die individuelle Stärker der mahlower Spieler gelang es diese Phase auszunutzen und sich eine knappe Führung zu erkämpfen, die bis zum Schluss nicht mehr abgegeben werden sollte. Endstand 51:57 für unseren MSV.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner Red Dragons Königswusterhausen. Die Konzentration musste neu aufgebaut werden. „Dieser Gegner ist technisch und taktisch sehr gut ausgebildet und jeder Spieler eine entsprechende Scoringoption“, wie das Trainergespann bereits vor dem Spiel hinwies. Tom Scholz und Maximilian Konrad schworen das Team entsprechend ein: „Gegen dieses Team darf uns so ein Fastbreakschlagabtausch, der uns noch gegen Glienicke den Sieg brachte nicht passieren. Wir wollen denen unser Tempo aufdrücken, das Spiel schön langsam machen sowie mit wenigen Punkten gestalten“. Das Team setzte die Traineranweisung super um und so gewann man das erste Viertel mit 12:2. Zur Halbzeit stand es gar 29:14. Der Mannschaft merkte man zu Hlabzeit jedoch bereits an, dass ein anstrengendes Spiel in den Knochen steckte. Königswusterhausen fand nach der Pause immer besser zu ihrem eigenen Spiel und es schien für die Mahlower Korbjäger nun ein Kampf gegen die eigene Müdigkeit zu werden. Es bestand jeder Zeit die Gefahr, dass der Gegner es schaffte das Tempo zu erhöhen und ein ausgeglichenes Spiel zu erzielen. Am Ende des dritten Abschnitts sank der Vorsprung unter die magische 10 Punktemarke. Die Dragons mit dem Momentum auf ihrer Seite und Mahlow musste alles dagegen werfen was noch in den müden Körpern steckte. In der 36 Minute gelang KW erst der Ausgleich und dann die Führung zum 48:46. Ab jetzt begann ein offener Schlagabtausch. In der 40. Minute glichen unsere Gegner nochmal zum 56:56 aus. Der darauf folgende Angriff brachte uns nochmal 2 Freiwürfe und die Nerven hielten an der Linie. Es waren noch 10 Sekunden auf der Uhr und Die Korbjäger des MSV legten alles in die Defense. Es gelang mit viel Energie den Gegner zu einem Fehler und foglendem Ballverlust zu zwingen. Nach dem Einwurf wurden stoppte KW mit einem Foul schnell die Uhr und es ging nochmals an die Linie. Einer von beiden Freiwürfen traf sein Ziel.
In den verbleibenden 10 Sekunden gelang den Red Dragons erneut kein erfolgreicher Korbversuch und so hieß es am Ende 59:56. Mit diesem zweiten Sieg stand der Landesmeister in der U16 Landesliga Brandenburg bereits vor dem zuerst erdachten Finalspiel zwischen Glienicke und KW fest. Der Mahlower Sv 1977 e. V. erwischte die beiden Gegner ziemlich kalt. Alle Aufregungen, um Pfiffe, das Zählen von 1,2,3 und Anstrengungen gingen in Freude auf. So konnte man sich entspannt das Spiel um Platz 2 zwischen den beiden Kontrahenten ansehen. „Siegen macht einfach mehr Spaß als sich im Spiel aufzuregen, immerhin sollen die Spieler das Spiel entscheiden“ resümierte Coach-Scholz am Ende glücklich.
Mit diesem Erfolg schaffte die U16 Mannschaft des MSV, nach den Erfolgen in 2011 und 2013, bereits den dritten U16-Landesligatitel in 4 Jahren.

Es spielten:
Multhauf A. (0/3), Kieker C. (8/5), Hucke N. (2/2), Müller A. (13/12), Maasch S. (19/23), Schwenter T. (4/4), Wünsche S. (1/0), Niquet M. (6/8), Konrad N. (2/4)

Neuer Vereinsvorstand nimmt Arbeit auf

Apr 3, 2014   //   by grichter   //   Allgemein  //  No Comments

Im Zuge der Jahreshauptversammlung vom 27.03.2014 wurde mit der Wahl des neuen Vorstandes zugleich ein Generationswechsel im Mahlower Sportverein eingeleitet. Mit Heinz Ludwig trat ein sich sehr verdient gemachter Vorstandsvorsitzender nach gut 20 Jahren im Amt nicht zur Wiederwahl an. Mit seinen letzten Worten als Vorstandsvorsitzender „Es muss auch mal genug sein“ ging unter großer Anerkennung seiner Verdienste und großem Beifall eine Ära im Mahlower SV 1977 e. V. zu Ende. Dieses Ende ist jedoch zugleich ein Beginn. Dieser spiegelt sich in neuen, jungen Gesichtern wieder. Mit dem neuen ersten Vorsitzenden Gerald Richter (25 Jahre) und der 2. Stellvertreterin Christiane Menke (28 Jahre), beide bereits seit einigen  Jahren Abteilungsleiter (Basketball und Spiel-Sport-Spaß), stellt sich der Verein bereits richtungsweisend auf die Zukunft ein. Die wiedergewählte 1. Stellvertreterin Vera Hellberg freut sich bereits sehr auf diesen frischen Wind und findet die neue Zusammensetzung sehr aufregend: „Es ist eine wunderbare Konstellation von Jung und Alt, Erfahrung und neuen Ideen, man spürt das frische Blut und ich bin gespannt, wie die bisherigen Strukturen neu beleuchtet werden.“

Erstmals soll der Verein wie bisher fortgeführt werden. „Die Strukturen des Vereins haben sich in den letzten Jahren bewährt. Die Schnittstellen mit der Gemeindeverwaltung und die Vereinsstrukturen im Innern sind sehr gut. Wir können dem bisherigen Vorstand für dessen Arbeit und die erfolgte Übergabe nur danken. Funktionierende Strukturen zu verändern liegt nicht im Sinne des Erfinders“, meint auch der neue Vorstandsvorsitzende, Gerald Richter. Dennoch merkt man ihm und Christiane Menke das Feuer in den Augen an. Die beiden jungen Vorstandsneulinge sehen noch Raum für Verbesserungen. In den letzten Tagen habe man sich bereits mehrfach getroffen und viele neue Anregungen gemeinsam diskutiert. Für Christiane Menke gilt: „Wichtig ist, dass sich der Verein in der Öffentlichkeit wieder mehr präsentiert. Viel zu oft haben wir uns unnötiger Weise versteckt und die großartigen Möglichkeiten, Projekte und Angebote des Vereins unter Wert verkauft“. Als Abteilungsleiterin „von Spiel-Sport-Spaß“ weiß sie genau von was sie spricht. Als erster Verein der Großgemeinde hat der Mahlower SV 1977 e. V die so wichtige psychomotorische Ausbildung von Kindern im Alter zwischen 3-6 in seinen Fokus gelegt. Die Kinder erlernen  die vorhandenen Fertigkeiten ihrer Alltagsmotorik zu verbessern sowie ihr Bewegungsrepertoire zu erweitern. Mit dem weiterführenden breitensportlichen Vereinskonzept ist auch nach dem 6. Lebensjahr der sportliche Weg in vielfältiger Ausführung gesichert. Des Weiteren bietet der Verein teils hochklassige Wettkampfsportarten wie Tischtennis, Leichtathletik, Gerätturnen und Basketball auf Landesniveau an. „In Zukunft gilt es die vorhanden Stärken des Vereins mehr hervorzuheben. Es muss unser Ziel sein den Verein wieder in den Mittelpunkt des öffentlichen Lebens des Ortsteils Mahlow sowie der gesamten Großgemeinde zu bringen“, ergänzt Gerald Richter seine 2. Stellvertreterin. „Wir haben bereits im Kleinen mit ersten Projekten begonnen und viele wunderbare Ideen besprochen“. Die Rahmenbedingungen für deren Umsetzung stehen gut. Kassenwart Axel Menke vermerkt, dass sich der Verein in der letzten Zeit auf gesunde Beine gestellt hat. Auch für die Zukunft sieht er den gut gerüstet. „Wichtige Weichen für die Zukunft wurden bereits in den letzten drei Jahren gestellt“,  ergänzt der langjährige Kassenwart, dessen Vereinswissen vor allem für Gerald Richter sehr wichtig und unabdingbar ist. „Es ist eine sehr interessante Zeit, mit vielen Herausforderungen und verschiedensten Aufgaben. Ich freue mich sehr, mit Christiane Menke neue Ideen zu platzieren. Zugleich bin ich auch sehr dankbar, dass wir auf das „Know-How“ und die Erfahrung von Vera und Axel sowie Heinz Ludwig und Anja Heine, im erweiterten Vorstand als Beisitzer, bauen können. Vielleicht gelingt es uns sogar mit einigen Veränderungen das Vereinsleben an sich wieder mehr in das Bewusstsein der heutigen Zeit zu rücken.“, so der junge Vorstandsvorsitzende.

Komplettiert wird der neue Vorstand mit Susanne Raböse als Kinder- & Jugendbeauftragte.

Der Enthusiasmus für den Sport und das Vereinsleben springt bei ihnen allen gleich über und es fällt auf, dass sich einiges tut, im Mahlower SV.

Der Vorstand möchte auf diesem Wege den Übungsleitern und Helfern einen großen DANK für das ehrenamtliche Engagement aussprechen und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit allen Abteilungen.

Besuchen Sie unsere Homepage www.mahlower-sv.de
Hier finden Sie weitere Kontaktdaten und aktuelle Informationen.

U16 – mit zwei Siegen zum Hauptrundenende in die Finals!!!

Mrz 24, 2014   //   by grichter   //   Basketball, Basketball - U16  //  No Comments

Am letzten Spieltag der U16 Landesliga ging es für die Mahlower Truppe nochmal gegen die Mannschaften aus Nauen und Woltersdorf, welche beide im Hinspiel besiegt werden konnten. Zwar stand vor diesem Tag der dritte Tabellenplatz und damit der Einzug in die Finals bereits fest, dennoch war die Marschrichtung klar. Das Team vom Trainergespann Tom Scholz und Maximilian Konrad sollte die beiden Spiele ernst nehmen und für eine gute Vorbereitung auf die Finalspiele nutzen.

Im ersten Spiel des Tages zeigte die Mannschaft von Beginn an, dass sie gut verteidigen und schnell umschalten kann. Mit einfachen Punkten durch gelungene Tempogegenstöße gelang bereits nach neun Minuten eine solide Führung, beim Punktestand von 20:4.  Mit dem sicheren Vorsprung schien dann jedoch die Konzentration nach zulassen. Trotz lautstarker Unterstützung vom Spielfeldrand endete das Viertel mit 22:10. Die von den Trainern gesteckten Ziele wurden bis hier hin gut umgesetzt. Im 2. Viertel begann die Mannschaft wieder besser und der MSV konnte gar mit 30:10 seine Führung weiter ausbauen.  Anschließend verpasste die Mannschaft jedoch sich weiter abzusetzen und Nauen fand mehr ins Spiel. Zur Halbzeit schmolz die Führung auf 11 Punkte (37:26).

Das Trainergespann versuchte nun in der Halbzeit dem Schlendrian auf dem Spielfeld entgegen zu wirken. Die gesteckten Ziele für das Spiel wurden erneut in Erinnerung gerufen und die Mannschaft versuchte dies gleich umzusetzen. Doch der Druck durch die Defense konnte nicht noch einmal so hoch aufgebaut werden, wie am Anfang der Partie. Bei einer souveränen 60:43 Führung nach dem dritten Viertel, durfte jeder nochmal ran und das Spiel zu Ende bringen. Letztlich sprang ein Sieg (75:61), aber wichtiger ein gestärktes Selbstbewusstsein und viel Spielpraxis für jeden dabei heraus.

 

Nachdem die beiden Gäste ihr Spiel hinter sich gebracht haben und die Korbjäger des MSV die Pause genossen hatten, sollte das dritte Spiel des Tages gegen das motivierte Team aus Woltersdorf folgen.

 

Von Beginn an war es zwar nicht hochklassig, aber eng und foulintensiv (25 bei Woltersdorf, 8 bei Mahlow). Das Team nahm den Kampf an und erkämpfte sich zur Halbzeit eine 27:22 Führung. Während des Dritten Viertels übernahmen jedoch die „Warriors“ die Partie. Mahlow war zu statisch im Angriff und zu langsam in der Verteidigung. So ermöglichte man den Gästen, die lautstark von ihren mitgereisten Fans unterstützt und in jeder Aktion getragen wurden, die Führung zu übernehmen. Erst die erneute Umstellung der Defense und eine bessere Wurfauswahl führten dazu, dass das Spiel in der 40 Minute 58:58 unentschieden stand. Woltersdorf mit einer Auszeit und Ballbesitz, musste sich mit einer hoch motivierten Defense der Gastgeber auseinandersetzten. In der letzten Minute viel kein einziger Punkt mehr für die Gäste. Sie stoppten die Uhr immer mit Foul und so kam es noch zu 8 Freiwürfen von denen 4 ihr Ziel fanden. Endstand dieser knappen Partie 62:58 für Mahlow.

„Die Partie war ein guter Gradmesser für die anstehende Finalserie. Woltersdorf hat zu keinem Moment aufgesteckt und uns das Leben ordentlich schwer gemacht“, resümierten die Trainer.

Damit ist diese Saison beendet. Noch nicht ganz … die Finals am 05.04 in Glienicke folgen.

Basketballer vor Heimspieltagswochenende (Herren II und U16)

Mrz 20, 2014   //   by grichter   //   Basketball, Basketball - Herren II, Basketball - U16  //  No Comments

Am kommenden Wochenende ist wieder viel Basketball in unseren Hallen zu erleben. Sowohl die Herren II als auch die U16 Mannschaft beenden ihre Hauptsaison vor heimischer Kulisse. Für die zwiete Garde im Herrenbereich geht es darum, den Sieg aus dem Hinspiel gegen Rathenow zu bestätigen und gegen die klar favorisierte Mannschaft vom USV Potsdam IV einfach ruhig das eigene Spiel zu kreieren. Ganz anders bei der U16 Mannschaft. Die Mannschaft steht derzeit auf dem dritten Tabellen- und somit auf einem Playoffplatz. Dieser würde nur in Gefahr sein, wenn die Mannschaft gegen den Tabellenletzten und -vorletzten beide Spiele verlieren sollte. Verlieren ist für diesen Spieltag jedoch keine Option. Vielmehr geht es darum sich für die Finalserie einzuspielen und als Team zu finden.

Beide Spieltage bieten somit mit Sicherheit interessanten Basketball und ordentlich Spannung.

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Die U16 bestreitet am Wochenende den letzten Spieltag der Landesligahauptsaison vor heimische Kulisse in der Sporthalle Glasow, der Astrid-Lindgren-Grundschule. Es gilt sich für  die Finalrunde um den Landesligameistertitel einzuspielen.

Gespielt wird

10 Uhr gegen SV Nauen

14 Uhr gegen SV Woltersdorf

 

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Die Herren II spielt am Wochenende, den 23.03.2014, ihren letzten Heimspieltag der Saison vor heimischer Kulisse im Weidenhof aus.

10 Uhr gegen den USV Potsdam IV

14 Uhr gegen die Red Eagles Rathenow III

Abteilung Basketball strukturiert um – Ehrenamtskoordinator nimmt Arbeit auf

Mrz 20, 2014   //   by grichter   //   Allgemein, Basketball  //  No Comments

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Basketball hat im Mahlower SV eine lange und teils erfolgreiche Tradition. Durch Fluktuation im Trainerstab und viele berufsbedingte Abgänge kam diese jedoch kurzzeitig zum Erliegen.
Die aktuelle Basketballentwicklung des Mahlower SV beruht auf dem Jahr 2008. Seit dieser Zeit hat sich das Bild der Abteilung stark verändert. Mit deutlich mehr Mitgliedern und im Spielbetrieb stehenden Mannschaften ist die Abteilung zu einer großen Säule des Vereins gewachsen. Mit 7 Mannschaften und 71 spielberechtigten Spielern, ist der Verein sogar unter die 10 größten Basketballvereine des Bundeslandes aufgestiegen. Im Jugendbereich konnten bereits 6 Landesauswahlspieler hervorgebracht und 3 Landesligameistertitel gefeiert werden. Im Herrenbereich gelang nach dem Aufstieg in die Landesliega bereits der vorzeitige Klassenerhalt.

Um auch weiterhin erfolgreich arbeiten und das entsprechende Wachstum vorantreiben zu können ist die Abteilung derzeit in einem großen Umbruch. „Wir haben jetzt eine einmalige Chance uns für die Zukunft zu wappnen. Es gilt die Organisation hinter den sportlichen Belangen zu Verbessern und langfristige Strukturen zu schaffen. Derzeit beginnen wir sowohl sportlich, mit unseren ganz Kleinen (U10 Balltruppe), als auch organisatorisch, mit dem vom Deutschen Basketball Bund und dem Landesverband Brandenburg unterstützten Projekt „Teamplayer gesucht – Engagier Dich“, die Abteilung von Grund auf neu zu strukturieren“, so Abteilungsleiter Gerald Richter.

Eine ganz wichtige Funktion entfällt dabei auf Maximilian Konrad (siehe Bild). Der Vereinsfunktionär trägt als Projektkoordinator und künftiger Ehrenamtskoordinator die Verantwortung für die Umstrukturierung. Zudem stellt er das Bindeglied zwischen dem Verein/ der Abteilung und den Projektverantwortlichen des Deutschen Basketball Bundes sowie des Landesverbandes Brandenburg, welche die bundesweite Trägerschaft dieser Projektarbeit halten, her.

Derzeit sei man dabei, die zur Verfügung gestellten Unterlagen zu sichten und erste Schritte einzuleiten. Eine neue Organisationsstruktur sowie entsprechende Aufgabenprofile wurden per Entwurf bereits erstellt und müssen jetzt über Schnittstellen miteinander zu einer neuen Struktur verknüpft werden, so Ehrenamtskoordinator Konrad.

Ziel des Projekts wird die Schaffung einer neuen Struktur sowie die Stärkung, Weiterentwicklung und Förderung der Ehrenamtsarbeit im Verein darstellen.

Weiterführende Informationen zum Fortschritt des Projektes sowie Kontaktdaten von Maximilian Konrad werden demnächst über die Homepage verbreitet.

 

 

 

 

 

1. Herren mit Unterstützung erfolgreich im März – zum vorzeitigen Klassenerhalt

Mrz 17, 2014   //   by grichter   //   Basketball - Herren I, Dance  //  No Comments

20140302_111552[1]Für die letzten beiden vergangenen Wochenenden hatte sich das Team um Trainer Hendrik Landwehr eine Menge vorgenommen. Es galt als Aufsteiger bereits frühzeitig den Klassenerhalt dingfest zu machen. Hierfür wurden mindestens zwei Siege benötigt.

Laut der Spielgegner und der entsprechenden Hinspielergebnisse schien dies durchaus machbar.

Doch gerade in der diesjährigen brandenburgischen Landesliga liegt das Niveau der Teams sehr eng beieinander. Ein guter Tag kann selbst einer schwächer eingeordneten Mannschaft zum Sieg über einen vermeintlich stärkeren Gegner verhelfen und ein schlechter Tag kann die gesamte Saison auf den Kopf stellen.

Besonders der Heimvorteil am 02.03.2014 im Weidenhof sollte dir Grundlage für das angestrebte Ziel stellen. Mit zwei Siegen gegen das Tabellenschlusslicht aus Fürstenwalde und dem ärgsten Verfolger aus Fürstenwalde könnte man die kommenden Auswärtsfahrten nach Cottbus und Schwanebeck bereits als sicherer Landesligist für die Saison 2014/15 antreten.

Mit diesem Ziel vor Augen startete das Team sehr schwungvoll in das erste Spiel des Tages gegen die WSG Fürstenwalde II. Wie bereits im Hinspiel konnte man sich schnell vom Gegner absetzen. Ber3eits nach fünf Spielminuten stand es 10:4 für den MSV. Eine Auszeit und Auswechslungen auf Seiten von Fürstenwalde änderten zunächst nichts. Die Fürstenwalder fanden keinen Weg zum Korb, trafen kaum Distanzwürfe und machten es den Mahlowern in deren Angriffen zu leicht. Jeder Fehler wurde sofort bestraft so dass es am Ende des ersten Viertels 17:8 stand. Zu Beginn des zweiten Viertels stellten die Fürstenwalder auf Mann-Mann-Verteidigung um. Die Mahlower Korbjäger fanden jetzt nicht immer die richtige Entscheidung und so häuften sich auch bei ihnen die Fehler. Dennoch war das Team stark genug die herausgespielte Führung mit in die Pause nehmen zu können. Zur Halbzeit stand es 36:25 für den MSV.

In der für beide Mannschaften wohlverdienten Halbzeitpause kam es dann zu einer wahren Überraschung für alle Zuschauer im Weidenhof.

Gut 5 Jahre ist es her, dass die Basketballer von einer Dance- bzw. Cheerleadergruppe unterstützt wurden. Nur wenige aktive Spieler können sich noch an diese Zeiten erinnern. Umso größer war das Staunen als die 8 Mädels der Abteilung Dance des Mahlower SV mit lautstarker Musik und unter Beifall das Parkett im Weidenhof betraten. Die von Marie Kuhnke trainierte Gruppe legte gleich mit viel Hüftschwung und viel Enthusiasmus los. Am Anfang merkte man ihnen noch etwas Nervosität und allen Basketballern großes Erstaunen an. Als der Tanz dann zu Ende war hallte Beifall für die Dance-Gruppe von der Tribüne und den interessiert zuschauenden Spielerbänken auf. Es war geschafft. Die Mädchen hatten ihren ersten öffentlichen Auftritt hinter sich gebracht und wirkten sehr erleichtert.

Nun ging es für die beiden Mannschaften wieder um Punkte. Und die Fürstenwalder schienen den Schalter hier deutlich besser umlegen zu können, als die Mahlower Spieler.

Mahlow spielte nicht mehr mit der notwendigen Konstanz und dem Druck der ersten Hälfte. Fürstenwalde agierte dagegen deutlich aggressiver. Die jetzt besser stehende Verteidigung ermöglichte zudem einfache Fastbreak-Punkte. Mahlow nahm erst gegen Ende des Viertels den Kampf unterm Brett wieder an. Es war ein offener Schlagabtausch. Zum Ende des dritten Viertels konnte sich Fürstenwalde jedoch auf einen Punktestand von 50:48 heran kämpfen. Das letzte Viertel sollte nun beiden Mannschaften noch einmal alles abverlangen. Mahlow begann jetzt den Druck wieder zu erhöhen und erspielte sich in den ersten Minuten des letzten Viertels wieder einen soliden Vorsprung. Fünf Minuten vor Spielende stand es 57:50 und Fürstenwalde war aufgrund der schwächeldnen Defense zu einer Auszeit gezwunken. Überhaupt bestimmte im letzten Viertel die Verteidigung das Geschehen auf beiden Seiten. Es wurde wenig zugelassen und umso wichtiger war jede erfolgreiche Korbaktion. Gegen Ende des Spiels gelang Fürstenwalde plötzlich eine kleine Serie, die mit zwei erfolgreichen 3Punkte-Würfen ganiert wurde. Auf ein 66:63 hatte sich die Mannschaft aus Fürstenwalde, bei nur noch einer Minute Spielzeit heran gekämpft. Die Recken des MSV schienen nun nervöser zu werden. Es folgten, trotz lautstarker Unterstützung der Dance-Abteilung und Zuschauer im Weidenhof, Fehler im Angriff , die prompt, von den Morgenluft witternden Gegnern aus Fürstenwalde, bitter bestraft wurden. Es folgte eine Auszeit von Mahlow mit anschließendem Ballbesitz an der Mittellinie. Mahlow vergab ihre Wurfchance und schon ging es wieder zurück in die Verteidigung, die nur durch ein Foul den Rückstand verhindern konnte. Doch Fürstenwalde traf beide Freiwürfe und ging mit 66:67 in Führung. Von diesem Rückstand schien sich das Team in den letzten 30 Sekunden nicht mehr erholen zu können. Am Ende ging das Spiel gar 66:72 verloren.

Somit war bis zur Mittagszeit nur die Dance-Abteilung der große Gewinn des Spieltages.

Im zweiten Spiel des Tages sollten die Mädels jedoch deutlich positiver auf die Mannschaft wirken. Denn Mahlow begann von Anfang an kontinuierlich zu spielen. Zur Halbzeit lag man bereits mit 13 Punkten vor Eisenhüttenstadt und war durch das erste Spiel gewarnt nicht den Faden zu verlieren. Die Unterstützung der Zuschauer und der Dance-Abteilung ließ die Mannschaft aber diesmal nicht in ein Loch fallen. Das Publikum begleitete alle Aktionen und die Mädels nutzten jede Spielpause um extra für Motivation zu sorgen. Dies gelang auch fabelhaft. Zwar gab die Mannschaft im dritten Viertel einen 18 Punkte Vorsprung bis auf 4 Zähler aus der Hand, wurde dann aber wieder von der Starting-five in die Erfolgsspur und zum verdienten Sieg geführt  – Endstand 78:61. Die Unterstützung der Dance-Ateilung wurde nach diesem Spieltag vom Publikum und den Spielern sehr gelobt. Ausrufe wie: „das war eine tolle Sachen“, „die Mädels waren super“, „mit einer solchen Unterstützung macht es gleich doppelt so viel Spaß“ freut man sich bereits auf die kommenden Heimspieltage der Basketballer mit großartiger Unterstützung der Dance-Abteilung.

 

 

 

 

Herren II Basketballer rutschen in Ludwigsfelde aus der Erfolgsspur

Mrz 13, 2014   //   by grichter   //   Basketball, Basketball - Herren II  //  No Comments

Die zweite Herrenmannschaft des Mahlower SV hat dieses Jahr mit einigen Hoch und Tiefs zu kämpfen.

Wenn es rein nach den sportlichen Belangen gehen würde, so stände die Mannschaft derzeit mit einer ausgeglichenen Bilanz sicher auf Platz 5 und hätte gar die Chance bis Saisonende noch auf Tabellenplatz 4 oder 3 und somit in die Playoffränge vorrücken zu können. Doch am grünen Tisch hat die Mannschaft diese Position definitiv streitbar verloren. Beide Seiten, der Verband aber auch der Verein haben hier wohl einige Fehler gemacht. Die Konsequenzen spiegeln sich in unendlichen Diskussionen beider Parteien, eingerichteten Kommissionen und eben dem aktuellen Tabellenplatz der Herren II wieder. Diese ist durch 6mal 20:0-Wertungen und den dazugehörigen Minuspunkten auf den letzten Tabellenplatz gerutscht.

Doch genau dies schien in den letzten Wochen und den vergangenen 2 Spieltagen (4 Spiele) eine besondere Motivationsgrundlage gewesen zu sein. Die Mannschaft mauserte sich, gewann das Rückspiel gegen Rathenow II deutlicher als im Hinspiel und konnte selbst die Hinspielniederlage gegen die auf Platz 3 gesetzte Mannschaft vom SC Potsdam gewinnen. Doch mit diesem komplett siegreichen Spieltag sollte es noch nicht genug sein. Die Erfolgsgeschichte wurde am 16.02.2014 mit einem unerwarteten Sieg gegen den Playoffkandidaten aus Falkensee in eigener Halle mit einem Punkterekord von 90:82 fortgesetzt. Die anschließend sehr knappe Niederlage gegen die Playoffdauerteilnehmer aus Ludwigsfelde mit 63:69 konnte ebenfalls als „Sieg“ und wunderbare Vorstellung verkauft werden.

Am vergangenen Wochenende ging es dann zum Lokalrivalen in die Stadtsporthalle. Mit diesen sportlich so großartigen Wochen im Rücken schien im Grunde alles möglich. Ein weiterer Sieg gegen Falkensee und ein „Mal sehen was geht – Alles ist möglich Spiel“ gegen den Ludwigsfelder BV wurden angestrebt.

Da am selbigen Tag auch die erste Herrenmannschaft in Cottbus ihr Spiele bestritt, fehlten der Herren II einige Spieler zum Vergleich der vorangegangenen Spiele. Die Anwesenden 8 machten ihre Aufgaben zu Beginn jedoch sehr gut, so dass das erste Viertel im Spiel gegen Falkensee knapp mit 4 Punkten Vorsprung zu Gunsten des MSV entschieden werden konnte. Im zweiten Viertel galt es nun konzentriert weiterspielen und den Vorsprung bis zur Halbzeit zweistellig anwachsen zu lassen. Doch auf einmal schien der Korb wie vernagelt, die 3-Punkte-Würfe wollten nicht mehr durch die Reuse fallen und die vom Brett/ Ring springenden Bälle fielen eher den Spielern aus Falkensee als den Mahlowern in die Arme. Falkensee hingegen mauserte sich von Minute zu Minute und fand immer besser ins Spiel. Zur Halbzeit wurden so die angestrebten 10 Punkte Vorsprung deutlich verfehlt und es hieß mit 4 Punkten Rückstand in die zweite Hälfte des Spiels zu gehen.

Mit viel Elan begann der MSV die zweite Hälfte des Spiels schwungvoll und schien gar an die erfolgreichen ersten Minuten des Spiels anknüpfen zu können. Falkensee beendete diese positive Gefühlslage jedoch endgültig ab der 24 Spielminute, mit drei erfolgreichen 3-Punkte-Würfen in Folge + zwei schnellen Tempogegenstößen. Mit einer Auszeit versuchte Trainer Martin Pallokat die Mannschaft nochmal wachzurütteln und veränderte gleich auf mehreren Positionen. Der Rückstand von mittlerweile 11 Punkten ließ die Mannschaft jedoch komplett verkrampfen. Das Teamplay, welches immer wieder zu wunderbar herausgespielten, teils einfachen Punkten führte und die Mannschaft in den letzten Wochen auszeichnete, ging mehr und mehr verloren. Der Ball schien einfach nicht mehr flüssig laufen zu wollen. Weitere Fehlpässe, unnötig schwierige Würfe, fehlende Korbaktionen am Brett folgten und kippten das Spiel endgültig in Richtung SV Falkensee.

Anfang des vierten Viertels galt es über Kampf und Einsatz das aufkommende Spiel der Falkenseer Korbjäger zu stören und wieder selbst zu einem gut rotierenden Ball und weiteren Punkten zu kommen. Der mittlerweile auf 26 Punkte angewachsene Rückstand konnte so gar kurzzeitag auf 16 verkürzt werden. Der Druck, den die Mahlower Korbjäger aufbauten, schien zu groß für die Mannschaft aus Falkensee zu sein. Nach 4 gespielten Minuten im letzten Viertel schaffte Falkensee dann doch, nach zwei Auszeiten, diesen Druck mehrfach erfolgreich zu durchbrechen. Die sehr aggressive Defense, wobei oftmals am Ball gedoppelt wurde, offenbarte nun viele Freiräume und ermöglichte Falkensee einfache Punkte. 3 Minuten vor Spielende war die Partie bei einem konstanten Punkteabstand von 18 Punkten im Grunde vorentschieden. Mahlow stellte in Hinblick auf das zweite Spiel die Verteidigung nochmals um. Besonders schade war es nun, dass auf einmal der Ball wieder durch die eigenen Reihen zu laufen schien. Plötzlich spielte die Mannschaft offensiv wieder wie in den vorangegangenen Spielen. Da aber in der Verteidigung nicht jeder notwendige Schritt mehr gegangen wurde, entwickelten sich die letzten Minuten zu einem offenen Schlagabtausch beider Mannschaften der in einem leistungsgerechten Endstand von 61:82 mündete.

Im zweiten Spiel gegen den klaren Favoriten aus Ludwigsfelde fehlte bereits zu Beginn des Spiels die Körperspannung und der letzte Wille. Beides konnte scheinbar nach dem Spiel gegen den SV Falkensee nicht wieder aufgebaut werden. In einer munteren Partie zeigte sich der BV Ludwigsfelde in fast allen Belangen als Team weiter und reifer. Das Endergebnis von 40:95 spricht hier Bände.

„Es gilt jetzt die Konzentration auf den Saisonabschluss in eigener Halle zu richten, um dort wieder unser eigenes Spiel durchbringen zu können“, so Spielertrainer Pallokat.

Am 23.03.2014 emfängt die Herren II im Weidenhof die Mannschaften des USV Potsdam IV und Red Eagles Rathenow III. Bei den Hinspielen gab es eine herbe Niederlage gegen den Topfavoriten der Liga (Potsdam) und einen knappen Sieg gegen die Red Eagles. Ein interessanter Spieltag kann somit erwartet werden!

 

 

 

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